Projektgebiet

Das Projektgebiet

Das Areal umfasst den größten Teil des Niedersächsischen Einzugsgebietes der Aller, von der Grenze zu Sachsen-Anhalt bis zur Mündung in die Weser bei Verden. Der Schwerpunkt des Projektes liegt hierbei auf den Nebengewässern der Aller an denen die Barbe bereits nachgewiesen wurde. Die Stärkung der Barbenpopulation durch die Verbesserung ihres Lebensraums in diesen Gewässerabschnitten soll zu einer Strahlwirkung führen, die die Ausbreitung der Barbe unterstützt. Besonders die Unter- und Mittelläufe der Flüsse und Bäche besitzen die Voraussetzungen, um als potentieller Lebensraum der Barbe zu dienen.


Eine weitere Rolle in der Wahl der Projektgewässer spielt die Entfernung eines Gewässerabschnittes zur Aller und zu Fließgewässern, in denen die Barbe vorkommt.  Prinzipiell sollen Flussabschnitte in denen strukturverbessernde Maßnahmen für die Barbe durchgeführt werden, durch diese auch erreichbar sein. Dennoch werden Maßnahmen auch an Gewässerabschnitten durchgeführt, deren ökologische Durchgängigkeit zur Aller gegenwärtig aufgrund von nicht vollständig passierbaren Querbauwerken nicht gegeben ist. Dies beruht darauf, dass Umbauten an Querbauwerken zur Schaffung der ökologischen Durchgängigkeit von Fließgewässern eine zentrale Aufgabe der EU-Wasserrahmenrichtlinie sind und derzeit auch im Projektgebiet von den Behörden vorrangig umgesetzt werden.